Wie kann ich meine Mealpreperation erfolgreich umsetzen?

Dank des vorherigen Blogbeitrages weißt du nun, welche Vorteile die Mealpreperation bietet. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie du diese Vorbereitung auch möglichst effektiv und gut umsetzt, oder? Wie bei allem im Leben macht etwas nur richtig Spaß, wenn es funktioniert und flowt, sprich wenn es dir einfach von der Hand geht und du weißt, was du zu tun hast und welchen Nutzen du daraus hast. Nachfolgend zeige ich dir, wie du deine Mealpreperation noch etwas verbessern kannst!

#1 - Plane deine Gerichte und deine Einkaufsliste vorweg!

Wenn du einen erfolgreichen Mealpreperation-Tag starten willst, solltest du alle Zutaten, die Rezepte und das nötige Küchen-Equipment griffbereit haben. Musst du ständig nach etwas suchen oder hast etwas nicht zuhause verlierst du unnötig Zeit und somit Effektivität. 

 

Mealpreperation beginnt allerdings schon vor dem eigentlichen Koch-Tag. Ein paar Tage zuvor solltest du dir Gedanken machen, was du gerne zubereiten möchtest, wie viel davon und was du dazu benötigst.


Um hier nichts zu vergessen ist es elementar wichtig, dass du dir eine Einkaufsliste schreibst! Ohne die irrst du vielleicht planlos durch den Supermarkt und vergisst die Hälfte! 

#2 - Wähle Gerichte, die ähnliche Zutaten benötigen!

Es gibt unzählige Gerichte, die grundverschieden sind, sich dennoch in gewissen Zutaten ähneln. Genau da liegt dein Vorteil! Du willst ja nicht über die nächsten zwei Wochen Hähnchen mit Brokkoli essen, sondern auch etwas variieren und Vielfalt rein bringen. Indem du dir ähnliche Gerichte heraussuchst, verkleinerst du deine Zutatenliste und hast es somit leichter in der Zubereitung.

Ob du nun Zwiebeln für 5 oder für 10 Gerichte schneidest und dünstest macht kaum einen Unterschied. Du sparst dir Zeit und machst es dir einfacher!

 

Genau das willst du! Du willst dir gesunde, leckere Rezepte im Voraus zubereiten und das möglichst praktisch und schnell!

#3 - Mach die vorbereitende Arbeit 1-2 Tage vorher!

Je nachdem, wie groß du deine Mealpreperation aufziehen möchtest, solltest du ein bis zwei Tage zuvor mit den kleinen Vorarbeiten beginnen. Wenn du z.B. den Sonntag als dein Koch-Tag hernimmst, könntest du bereits am Freitag nachmittag, wenn du da Zeit hast, das Schnippeln des Gemüses erledigen. Schmeiß das geschnippelte Gemüse danach in die Gefriertruhe und hol es dir zu deinem Koch-Tag wieder heraus. Somit hast du dir an diesem Tag diesen Aufwand gespart und kannst direkt mit dem Kochen beginnen, ohne groß vorbereiten zu müssen!

 

Möglich hierbei auch, dass du dir für dein eigentlichen Koch-Tag eine "To-Do" Liste anfertigst. Was musst du alles erledigen? Welche Vorarbeiten? Welche Arbeitsschritte, usw.

#4 - Nimm dir ausreichend Zeit!

Es gibt nicht schlimmeres als dich an deinem Koch-Tag unter Zeitdruck zu setzen! Hast du nur ein bis zwei Stunden Zeit für deine Mealpreperation, nutze diese Zeit lieber als Vorbereitung und setze dich nicht selbst unter Druck!

Lass irgendetwas beim Kochen schief gehen und du benötigst länger, als erwartet. Schwubs, du stehst unter wahnsinnigem Stress, wirst entweder nicht fertig oder kommst zu spät zu deinem Termin. 

Je mehr du dich dann reinhetzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Missgeschicke passieren. Du sollst Spaß am Kochen und am Vorbereiten haben! Mach dir das nicht durch die fehlende Zeit und den daraus entstehenden Stress kaputt!

Such dir stattdessen einen Tag, an dem du sicher weißt, dass du genügend Zeit hast alles in Ruhe zuzubereiten. Etwas geht schief? Kein Problem! Du hast Zeit!

#5 - Hab genügend Behältnisse!

So selbstverständlich und einfach sich dieser Punkt anhört, so wichtig ist er allerdings auch. Wohin mit deinem gekochten Essen, das du für mehrere Tage vorbereitet hast, wenn du keine Behältnisse hast?!

 

Wenn du für eine Woche vorkochen möchtest, ist es mit zwei bis drei Behältern nicht getan. Dessen solltest du dir bewusst werden und dir die nötigen Boxen im Voraus besorgen. Ich persönlich liebe diese hier!

 

> > meine Mealpreperation-Boxen < <

#6 - Hab genügend Lagerkapazität!

Du hast dein Essen. Du hast Behälter dafür. Du hast dir einen Essensplan zurecht gelegt. Nun schau noch zu, dass du das alles untergestellt bekommst!

Bereitest du dir nur für die nächsten zwei bis drei Tage dein Essen vor, ist das kein Problem. Das solltest du unterkriegen. Möchtest du allerdings für eine Woche vorkochen und vielleicht darüber hinaus, Notfallrationen für stressige Tage, an denen du keinen Bock hast zu kochen, vorbereiten, solltest du darauf achten, dass deine Gefriertruhe genügend Volumen aufweist, um diese leckeren zubereiteten Gerichte aufnehmen zu können!

Nichts ist ärgerlicher, als die Gefriertruhe aufzumachen, in der sich 60 Prozent Altlasten befinden, die schon seit zwei Jahren darin liegen und dann das Stopfen anfangen zu müssen. Sollte das bei dir so sein, misste deine Gefriertruhe aus und halte dir den Platz für deine vorbereiteten Gerichte frei!

#7 - Beschrifte alles!

Du hast alles toll umgesetzt und deine Gefriertruhe und dein Kühlschrank sind voll mit leckeren, vorbereiteten Gerichten. Du hast dir viel Zeit gespart und bist stolz auf dich - ich bin es auch! 

Wäre da jetzt nur nicht das Problem, herauszufinden, was sich jetzt in den Boxen befindet. 

Um dieser Situation aus dem Weg zu gehen, solltest du deine eingefrorenen Behälter beschriften. Hierzu kannst du einfach kleine Aufkleber nehmen und darauf mit einem Filzstift den Inhalt notieren. z.B. "Hähnchencurry mit Brokkoli 01.02.2017"

Du musst nicht erst rein schauen, was sich in der Box befindet. Du liest schnell mal drüber und entscheidest dich dann für das Gericht, was dir am meisten zusagt - vorausgesetzt du hast genügend Gerichte vorbereitet! ;)

#8 - Lass eines der zubereiteten Gerichte für abends übrig!

Dein Koch-Tag neigt sich langsam dem Ende zu und deine Essensvorbereitung war ein voller Erfolg. Um diesen Erfolg auch gebührend zu feiern und dich selbst zu "belohnen", kannst du dir eine Portion deiner zubereiteten Gerichte als dein Abendessen zubereiten.

 

Der Vorteil liegt darin, dass du dir wieder nicht extra für diesen Tag etwas kochen musst und die Küche, nachdem du sie vom Mealpreperation-Wahnsinn gesäubert hast, sauber bleibt!

 

So kannst du dich entspannt auf der Couch zurücklehnen und dein leckeres Gericht genießen!

#9 - Koche mit Freunden zusammen!

Hier kommt die Verbindung vom "Fitness-Lifestyle" und gesunder Ernährung zu deinem sozialen Umfeld. Du hast einen Trainingspartner oder eine Freundin, die auch gerne bewusst kocht? Prima! Kocht doch zusammen!

 

Das ist die beste Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen, sich auszutauschen und dabei noch für jeden tolle Gerichte vorzubereiten, sodass ihr für die nächsten Tage versorgt seid!

 

Ein gutes Glas Wein, tolle Gespräche, leckere Rezepte, gemeinsames Kochen - hört sich das nicht toll an?

Abgesehen davon, lässt es sich bspw. zu zweit wesentlich schneller arbeiten! 

Fazit

Du siehst, es gibt einige Punkte, die man überdenken und beachten kann, um die Mealpreperation noch besser gelingen zu lassen. Probiere dich einfach daran aus und finde für dich den passenden Weg. Ich persönlich finde die Möglichkeit, mit Freunden zusammen zu kochen, eine tolle Lösung! Was hälst du davon? Lass es mich per Kommentar wissen! Liebe Grüße, Coach Dani.

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