Vollwertpizza selbstgemacht!


Zeitaufwand:

100 min

Schwierigkeitsgrad:
Mittel



Zutaten



Wenn wir schon das Wort "Pizza" hören, denken wir alle gleich daran, wie ungesund diese wäre. Das stimmt aber nur zum Teil. Worauf wir tatsächlich weitestgehend verzichten sollten, sind Tiefkühlpizzen aus dem Supermarkt. Der Teig dieser Pizzen ist meist aus herkömmlichen Weißmehl. Weißmehl hat einen hohen glykämischen Index. Dieser Index definiert den Einfluss von kohlenhydratreicher Ernährung auf den Blutzuckerspiegel. Ein hoher Blutzuckerspiegel lässt infolgedessen den Insulinspiegel ansteigen. Insulin ist für die Verstoffwechselung von Blutzucker in das Zellen,- Muskel,- und Fettgewebe verantwortlich. Ebenso ist bei gekauften Pizzen der Belag vorgegeben. Man muss kaufen, was einem angeboten wird. Mit dem nachfolgenden Rezept möchte ich euch eine Alternative zur Tiefkühlpizza aufzeigen.

Nährwerte

 

In der Tabelle liste ich dir auf, was alles in dieser Pizza steckt! Bei den Angaben handelt es sich um die Angaben für das komplette Pizzablech. Man kann dieses Blech in 6 große Pizzastückchen schneiden. Demnach beinhaltet ein Pizzastück 458 Kcal, bestehend aus 22,6 Gr. Eiweiß, 13,3 Gr. Fett und 56,2 Gr. Kohlenhydrate.

Zutaten

Grundlegend kannst du deine Pizza nach Belieben belegen. Ich belegte meine Pizza mit folgenden Zutaten:

 

  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • 2 Dosen Champignons
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 2 Paprika
  • ein Bündel Lauch
  • Rucolasalat
  • Schinken
  • Gratin-Käse (der Leichte)

Teigzubereitung

Beim Pizzateig handelt es sich um eine 50/50 Mischung aus Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl. Der Teig wurde hier in einem Thermomix zubereitet. Hierzu brauchst du:

 

  • 200 Gr. Dinkelmehl
  • 200 Gr. Dinkelvollkornmehl
  • 20 Gr. Hefe
  • 30 Gr. Olivenöl
  • 200 Ml. lauwarmes Wasser
  • ein Teelöffel Salz

 

Gib zuerst das Wasser und die Hefe zusammen in den Mixtopf und lass es 20 Sekunden auf Stufe 2 vermischen. Danach gibst du das Mehl, das Öl und Salz dazu und stellst es 2 Minuten auf Teig kneten. 

 

Nachdem dein Thermomix den Teig zubereitet hat, muss dieser noch für eine Stunde ziehen und aufgehen. Gib ihn hierzu in eine Schüssel und deck ihn mit einem Geschirrtuch ab. 

 

Hast du keinen Thermomix, kannst du im Endeffekt genauso verfahren, musst allerdings jeden Schritt eigenständig mit Mixer und Schüssel vornehmen. 

Vorbereitung des Belages

Ist dein Pizzateig für eine Stunde durchgezogen, kannst du ihn auf einem Backblech verteilen. Um ein Ankleben des Teiges zu vermeiden, nimm entweder Backpapier, etwas Mehl auf das Blech oder ein beschichtetes Backblech, um dir ärgerliches Putzen und Sauberkratzen danach zu ersparen. 

 

Schneide deinen entsprechenden Belag in mundgerechte Stückchen. Hier:

 

Schinken, Paprika, Lauch, Zucchini

 

Gieße den Mais und die Pilze aus der Dose ab und lass sie gut abtropfen. Zu viel Flüssigkeit auf der Pizza lässt sie matschig werden.

Pizza belegen

Hast du den Teig auf deinem Backblech ausgerollt, kannst du nun langsam mit dem Belegen beginnen. Hierzu verteilst du die passierten Tomaten auf dem Teig. Würze deine Soße, um ihr einen mediterranen Touch zu verpassen.

 

Hier eignen sich folgende Gewürze: Knoblauch, Majoran, Oregano. 

 

Ich verwendete eine Gewürzmischung von "Just Spices"

 


Hier habe ich dir meine Lieblingsgewürze aufgelistet. "Just Spices" haben aber noch viel mehr zur Auswahl. Eine größere Auswahl findest du hier:

 

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Ich wollte dir nur einen kleinen Überblick über die Gewürze geben, die ich sehr gerne mag!

 

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Nachdem du deinen Belag vorbereitet hast, ist es nun an der Zeit, alles auf die Pizza zu schmeißen. Verteile das Gemüse gleichermaßen über die Pizza. Pass hierbei auf, dass du keine allzu hohen "Häufchen" bildest, um zu verhindern, dass das Gemüse ungleich gart.

Pizza mit Käse belegen

Beleg zum Schluss deine Pizza noch mit den 200 Gr. Gratin-Käse. Benutz hier den "Light" Käse, um ein paar Kalorien zu sparen. 

 

Du kannst den Käse entweder direkt darüber streuen, bevor du die Pizza in den Ofen schiebst, oder ca. 5 Minuten bevor die Pizza fertig ist. Je nachdem, wie knusprig du den Käse haben möchtest. 

 

Wenn du gänzlich auf die zusätzlichen Kalorien des Gratin-Käse verzichten möchtest, kannst du ihn auch weglassen. Allerdings wirst du dann auch Einbußen im Geschmack haben. Probier einfach aus, wie es dir am besten taugt!

 

Schieb die Pizza für 25 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. 

Mit Rucola-Topping verfeinern

Die Pizza ist nun außen schön rösch und kross. Nun wäre sie schon verzehrfertig. Ich persönlich finde allerdings, dass ein Rucola-Topping das ganze noch aufwertet.

 

Wasch den Rucola kurz unter kaltem Wasser und streue ihn dann grob über deine Pizza. Herrlich!

Schwubbdiwupp - eine leckere Vollwertpizza! Hmmm yummi!

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Kommentare: 1
  • #1

    Anka (Sonntag, 05 März 2017 10:07)

    Und wenn man ein anderes Mehl verwendet und den Käse durch veganen Käse zB durch einen von Wilmersburger ersetzt, hat man auch hier eine schnelle, einfache, glutenfreie, vegane und vor allem hochwertige Mahlzeit und kommt gleichzeitig viel kostengünstiger als mit Fertigprodukten. :)